Geschichte der Yogistube

Vom Traum zur Yogistube

2016 hatte ich in der Nacht einen Traum…ich sah mich in unserer Stube, wie ich Yoga unterrichtete. Dieses bekam in mir so real, dass ich alles tat um diesen Wunsch umzusetzen. Es war ein Weg, etwas zu beginnen, bevor ich fertig war. Natürlich befand ich mich neben meiner abgeschlossenen Ausbildung zur staatl. Tanz-und Gymnastikpädagogin mit Schwerpunkt Bewegungstherapie in der Weiterbildung zur 200h Yogalehrer Ausbildung, aber ich fragte mich 1000 Fragen, wie es der Verstand üblich macht. Zweifel kamen in mir auf, Glaubenssätze schossen hoch und die Angst, was alles passieren kann…

Dennoch entschied ich mich weiter meinen Traum umzusetzen, auch wenn ich noch nicht fertig war, doch ich spürte, dass dies mein Weg ist. Die Stube war natürlich, wie normalerweise in Deutschland, ausgestattet mit allen Mobiliar und wie man sieht besteht einiges noch heute hier fort. Eine Menge Platz musste her und so fing das räumen im Hause Bialek an. Nach und nach schaffte ich mit meinem Einkommen schon Matten und Sitzkissen an – alles andere folgte viel später. Nebenbei begleiteten mich eine Menge Menschen und Institutionen denen ich sehr dankbar für die Unterstützung auf dem Weg zur Yogistube bin.

Als ich Anfang Januar 2017 endlich meine ersten Matten in der Hand hielt, bin ich vor Freude kaum noch zu bremsen gewesen. Ich wusste bald starten die ersten Kurse und der Traum wird Wahrhaftig.
ES PASSIERTE: 2.2.17 startete mein erster Kurs mit 2 Teilnehmern!!! Ich konnte es nicht glauben, wie nach und nach mehrere Teilnehmer kamen und bis heute sind Einige von Anfang an im Yogaunterricht. Selbst Einzelstunden “face to face” Yogaunterricht fügte sich automatisch hinzu.

2018 absolvierte ich auch eine Weiterbildung zur Kidding Around Yogalehrerin für Kinderunterricht ab 4 Jahren. Einige Familienyogaworkshops starteten sich in der Yogistube zu ergeben und es wuchs mit der Zeit mit auch außerhalb im Kindergarten zu unterrichten. Auch der erste Kinderyogageburtstag erwies sich als voller Spaß! Durch meine tänzerische Ausbildung unterrichte ich auch noch außerhalb der Stube Hip Hop…

Bisher arbeitete ich und hatte die Yogistube nebenbei begonnen aufzubauen…doch irgendwas fehlte, denn es fühlte sich nicht stimmig an. Ich beschloss 2018 nach Indien zu reisen und meiner 300h der Yogalehrerausbildung on top zu setzen. Ich reiste nach Rishikesh, Indiens Yogahauptstadt. Von hier aus verteilte sich Yoga über die Welt, hier lebten die Rishis (Seher). Als ich im September 2018 zurückkam nach 1 1/2 Monaten, wo ich von morgens bis abends Yoga in Asana, Pranayama, Mantra, Alignments, indische Yogaphilosophie und Anatomie hatte, so beschloss ich vollständig in die Selbstständigkeit zu gehen.

Komplett mit breiter Palette wollte ich durchstarten. So kam auch die Wellness Rückenmassage hinzu. Bei einer weiteren Indienreise habe ich die ayurvedische Massage gelernt, die auch eine große Verbindung zum Yoga hat, den Geist und Körper in Einklang zu bringen.
Vom Traum bin ich zum Leben hin gekommen und es steckt eine Menge Hingabe im allem was bis dahin “passiert” ist. Meine Angst war also nur etwas, was mich stoppen wollte und ich schritt voran. Es ist immer wieder ein Entwicklungsprozess, ob personell oder in den Kursen oder oder oder… das schätze ich genauso, wie alles andere bisher und natürlich meine Teilnehmer und Kooperationspartner – einfach DANKE.

Die Yogistube gibt einem das Gefühl, wie bei sich zuhause…
…bei sich anzukommen, den Kopf frei machen und vor allem Yogaunterricht mit einem Familiengefühl, wo wir Menschen miteinander verbunden sind. Verbunden, meint auch das Wort Yoga.

Namasté Jessika
Telefon